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Auf Rega ist Verlass

Es ist schön, wenn Menschenleben so ernst und so wahr genommen werden wie bei der Schweizerische Rettungsflugwacht. Wenn du mal auf die Rega angewiesen sein solltest, kannst du dir sicher sein, dass du in absolut guten Händen sein wirst.

Der Schreckensnachricht kam nach der OP

Es ist nun fast auf den Tag genau sieben Wochen her, seit ich mich habe operieren lassen. Eigentlich handelte es sich um einen Routine-Eingriff, aber klar, jede OP ist grundsätzlich ein Risiko und irgendetwas kann immer schief laufen. Mein Eingriff war leider so ein Fall. Die Operation an sich ist eigentlich sehr gut verlaufen, wären da nur die Nebenwirkungen nicht gewesen.

Nach dem Eingriff hatte ich massive Atemnot. Nach einer Untersuchung meiner Lunge fand man heraus, dass ich eine Lungenembolie erlitten hatte. Da meine Operation im Ausland durchgeführt wurde, durfte ich aufgrund der Embolie nicht mehr in die Schweiz zurückfliegen. Meine Ärztin warnte mich, wenn ich jetzt fliegen würde, wäre dies lebensgefährlich. Auf meine Rückfrage für wie lange das gelten würde, meinte Sie, dass man das nicht im Voraus sagen könne und es darauf ankomme, wie schnell ich auf die Behandlung ansprechen werde. Man müsse aber damit rechnen, dass ich bis zu zwei Monate im Spital bleiben müsse.

Als ich das gehört habe, war ich am Boden zerstört.  Natürlich wollte ich schnellstmöglichst in die Schweiz nach Hause fliegen, um wieder bei meiner Familie zu sein.

Retter in der Not

Ich war absolut verzweifelt und am Boden zerstört. Mein Mann ging schon alle Varianten durch, mich auf andere Weise in die Schweiz zurück zu bringen, doch zum Flugzeug gab es einfach keine vernünftige Alternative. Da kam ihm plötzlich die Schweizerische Rettungsflugwacht (kurz Rega) in den Sinn. Einen einzigen Anruf später hatte sich die Rega bereits des Falles angenommen.

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Rega-Einsatzzentrale am Flughafen Zürich (Bild: Rega)
Symbolbild (Quelle: Rega)

Wir sind seit Jahren Gönner der Rega und ich war immer froh, dass wir deren Service nie in Anspruch nehmen mussten. Doch als ich die Hilfe der Rega wirklich nötig hatte, waren meine Familie und ich umso glücklicher, wie effizient und unbürokratisch alles ablief. Wie schnell und organisiert sie arbeiten und dabei auch noch alle unglaublich freundlich sind, ist einfach erstklassig!

Mein Happy End

Letztlich durfte ich – nach diversen Abklärungen zwischen der Rega und dem Spital, in dem ich lag – sogar einen Tag früher nach Hause fliegen als ursprünglich geplant. Dazu flog eigens eine tolle Ärztin zu mir. Ich durfte nach Hause! Die Ärztin begleitete mich auf dem Rückflug (in einem Linienflieger) und betreute mich während der ganzen Zeit. Alles lief ohne Probleme und ich fühlte mich während der ganzen Flugzeit sehr wohl sehr wohl und wahnsinnig gut aufgehoben.

Bombardier Challenger 650 Cockpit (Bild: Rega)
Symbolbild (Quelle: Rega)

Ich empfehle jedem (es ist wirklich ein Muss!) sofort Rega-Gönner zu werden. Früher wusste ich nicht all zu viel darüber was die Rega macht. Ich dachte einfach, das braucht man vielleicht mal, wenn einem etwas in den Bergen zustösst. Jetzt, nach diesem Erlebnis, bin ich einfach voll Fan der Rega. Mittlerweile so sehr, dass ich nicht nur den jährlichen Gönnerschaftsbeitrag bezahle, sondern zwischendurch einfach mal etwas spenden werde.

Die Rega holt dich nach Hause, egal wie und wo du bist!!

Das war – noch vor Corona – meine erste gesundheitliche Erfahrung im 2020 und dabei hatte ich viele Erfahrungen gemacht und auch vieles gelernt. Ich bedanke mich auf diese Weise nochmals herzlich bei allen Rega-Ärztinnen/Ärzte und Mitarbeitenden. IHR ROCKT!!

Love, Hülya

Von Hülya

Social Media & Digital Marketing Manager / Dipl. Stylistin & Personal Shopper

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